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Analyse zu Sure 4:69 (Gemeinschaft mit den Propheten)

Einordnung der Perspektiven

  • Koranischer Wortlaut: ausdrücklich genannte Verse und ihr unmittelbarer Textbezug.
  • Ahmadiyya-Position: die in der Analyse beschriebene Selbstauslegung der Ahmadiyya.
  • Position von Ghamidi: die gesondert gekennzeichnete Auslegung von Dr. Javed Ahmad Ghamidi.
  • Redaktionelle Bewertung: Schlussfolgerungen der Website; sie sind als theologische Einordnung und nicht als neutraler Wortlaut zu lesen.
Hinweis zur Verszählung: Der Vers wird in der verbreiteten Standardzählung als Sure 4:69 geführt. In Ausgaben, die die Bismillah als ersten Vers mitzählen, kann er als Sure 4:70 erscheinen.

Koranauslegung zu Sure 4:69

Hinweis zur Verszählung: Der Vers wird in der verbreiteten Standardzählung als Sure 4:69 geführt. In Ausgaben, die die Bismillah als ersten Vers mitzählen (z.B. Ahmadiyya-Ausgaben), erscheint er als Sure 4:70.

Koranvers (Sure 4:69):
„Und wer Allah und dem Gesandten gehorcht, die werden mit denen sein, denen Allah Seine Gunst erwiesen hat – den Propheten, den Wahrhaftigen, den Zeugen und den Rechtschaffenen. Welche eine gute Gesellschaft!“

---

#### 1. Die Auslegung der Ahmadiyya-Position (Primärquelle)
Die Ahmadiyya interpretiert die Präposition „ma'a“ (مَعَ - mit) in diesem Vers so, dass Gehorsam gegenüber Muhammad ﷺ Gläubigen die Tür öffne, selbst in die Ränge dieser vier Kategorien (einschließlich der Prophetie) aufzusteigen.

Mirza Ghulam Ahmad (Haqiqat-ul-Wahi*, S. 67–68) & 5-Volume Commentary (Band 2, S. 502):
> „Der Koran erklärt hier, dass vollkommener Gehorsam gegenüber dem Heiligen Propheten den Menschen nicht nur Segnungen bringt, sondern sie auch zu Erben der Prophetenwürde machen kann.“

---

#### 2. Position von Ghamidi & Hermeneutik & Klassischer Koranbefund
Gelehrte des Hauptstrom-Islam sowie Dr. Javed Ahmad Ghamidi weisen darauf hin, dass dieser Vers die Belohnung im Jenseits (Jannah) beschreibt, nicht die Erteilung irdischer Ämter.

Dr. Javed Ahmad Ghamidi (Al-Mizan*, S. 106):
Dr. Javed Ahmad Ghamidi führt in Al-Mizan (S. 106) sinngemäß aus, dass Sure 4:69 den Gläubigen die spirituelle Gesellschaft der Propheten im Paradies verspricht, was keine Ernennung neuer Propheten auf Erden konstituiert.
* Klassischer Anlass der Offenbarung (Tafsir Ibn Kathir zu Sure 4:69):
Ibn Kathir erläutert den Anlass der Offenbarung (Asbab an-Nuzul) zu Sure 4:69 sinngemäß: Ein Gefährte kam betrübt zum Propheten ﷺ aus Furcht vor der Jenseits-Trennungsgefahr, woraufhin der Vers zur Beruhigung offenbart wurde.

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⚖️ Redaktionelle Bewertung & Bewertung von ahmadis.de

Die grammatikalische Übersetzung von „ma'a“ als „in Gesellschaft von“ ist im koranischen Sprachgebrauch eindeutig. Wer mit einem König im Speisesaal sitzt, wird dadurch nicht selbst zum König. Sure 4:69 verspricht Paradiesgemeinschaft im Jenseits, begründet aber kein neues Prophetenamt.

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Hinweis zur Verszählung: Der Vers wird in der verbreiteten Standardzählung als Sure 4:69 geführt. In Ausgaben, die die Bismillah als ersten Vers mitzählen, kann er als Sure 4:70 erscheinen.


Koranauslegung zu Sure 4:69


Hinweis zur Verszählung: Der Vers wird in der verbreiteten Standardzählung als Sure 4:69 geführt. In Ausgaben, die die Bismillah als ersten Vers mitzählen (z.B. Ahmadiyya-Ausgaben), erscheint er als Sure 4:70.


Koranvers (Sure 4:69):
„Und wer Allah und dem Gesandten gehorcht, die werden mit denen sein, denen Allah Seine Gunst erwiesen hat – den Propheten, den Wahrhaftigen, den Zeugen und den Rechtschaffenen. Welche eine gute Gesellschaft!“


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#### 1. Die Auslegung der Ahmadiyya-Position (Primärquelle)
Die Ahmadiyya interpretiert die Präposition „ma'a“ (مَعَ - mit) in diesem Vers so, dass Gehorsam gegenüber Muhammad ﷺ Gläubigen die Tür öffne, selbst in die Ränge dieser vier Kategorien (einschließlich der Prophetie) aufzusteigen.


Mirza Ghulam Ahmad (Haqiqat-ul-Wahi*, S. 67–68) & 5-Volume Commentary (Band 2, S. 502):
> „Der Koran erklärt hier, dass vollkommener Gehorsam gegenüber dem Heiligen Propheten den Menschen nicht nur Segnungen bringt, sondern sie auch zu Erben der Prophetenwürde machen kann.“


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#### 2. Position von Ghamidi & Hermeneutik & Klassischer Koranbefund
Gelehrte des Hauptstrom-Islam sowie Dr. Javed Ahmad Ghamidi weisen darauf hin, dass dieser Vers die Belohnung im Jenseits (Jannah) beschreibt, nicht die Erteilung irdischer Ämter.


Dr. Javed Ahmad Ghamidi (Al-Mizan*, S. 106):
Dr. Javed Ahmad Ghamidi führt in Al-Mizan (S. 106) sinngemäß aus, dass Sure 4:69 den Gläubigen die spirituelle Gesellschaft der Propheten im Paradies verspricht, was keine Ernennung neuer Propheten auf Erden konstituiert.
* Klassischer Anlass der Offenbarung (Tafsir Ibn Kathir zu Sure 4:69):
Ibn Kathir erläutert den Anlass der Offenbarung (Asbab an-Nuzul) zu Sure 4:69 sinngemäß: Ein Gefährte kam betrübt zum Propheten ﷺ aus Furcht vor der Jenseits-Trennungsgefahr, woraufhin der Vers zur Beruhigung offenbart wurde.


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⚖️ Redaktionelle Bewertung & Bewertung von ahmadis.de



Die grammatikalische Übersetzung von „ma'a“ als „in Gesellschaft von“ ist im koranischen Sprachgebrauch eindeutig. Wer mit einem König im Speisesaal sitzt, wird dadurch nicht selbst zum König. Sure 4:69 verspricht Paradiesgemeinschaft im Jenseits, begründet aber kein neues Prophetenamt.


Verwendete Quellen & Editionen

  • Koran al Karim – Sure 4:69 [Vers-Referenz: Sure 4:69]
  • Haqiqat-ul-Wahi – Hadhrat Mirza Ghulam Ahmad [Edition: Verlag Der Islam] 🔗 Beleg & Scan →
  • The 5-Volume Commentary of the Holy Quran – Ahmadiyya Muslim Community [Edition: Islam International Publications] 🔗 Beleg & Scan →
  • Dr. Javed Ahmad Ghamidi – Al-Mizan (Koran-Exegese & Systematische Theologie) [Edition: Al-Mawrid Institute] 🔗 Beleg & Scan →